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💀 BEAT - Szene-Style ♫⚒️⚙️♪🥁🎹 MaschinenSturm
(W)Ort meiner Begierde: DEMNITZ
Eskalation in der Hölle – MaschinenSturm! 🔥⚙️🎼
Sommerhitze, Eskalation, elektronische „Körpermusik“, Gleichgesinnte, ordentlich Druck auf dem Beton, aber auch Wald- und Wiesen-Wandertage – 2 Tage MaschinenSturm liegen hinter mir. Vor allem waren da Menschen, die es wert sind, erwähnt zu werden – Menschen, mit denen man solche Tage gerne teilt. 🖤 Was dort musikalisch und auf der Tanzfläche passiert ist, hat bleibende Eindrücke hinterlassen. 🖤🎼⚙️⚒️🎼⚡
## Donnerstag - Startklar für die Reise. 🚂 Am Morgen habe ich meine Reise nach Demnitz bei Fürstenwalde bereits um 5:45 Uhr angetreten. Mit dem Schienenersatzverkehr ging es zunächst nach Frankfurt (Oder). Eigentlich wollte ich dort eine größere Runde machen, aber der Anblick der ersten Gebäude und das optische Chaos rund um den Bahnhof haben mir jegliche Lust darauf verdorben. Da reizte mich auch das Wasser nicht mehr. Ich habe deshalb zugesehen, dass ich schnell wieder in den nächsten Schienenersatzverkehr-Bus steige, um nach Fürstenwalde zu kommen.
In Fürstenwalde musste ich dann von kurz nach 11 Uhr bis 15 Uhr ausharren. Die Zeit habe ich aber sinnvoll genutzt, um die wichtigsten Getränke und Lebensmittel einzukaufen. Schließlich kann ich mich aus gesundheitlichen Gründen nicht von Pommes und Bratwurst ernähren. 😁 Vor Ort bin ich ebenfalls nur auf das Nötigste zu Fuß gegangen. Ansonsten nutzte ich den Stadtbus und fuhr dabei sogar einmal über die Spree. Ich wartete also bis 15 Uhr, bis endlich mein Bus fuhr und mich nach Demnitz zum MaschinenSturm-Festival brachte.
Fakt ist: Weder in Frankfurt (Oder) noch in Fürstenwalde würde ich wohnen wollen. Das einzig Noble dort ist der Name Fürstenwalde – na ja, was ist daran schon schön? 😁 In meinen Augen ist die Stadt chaotisch, hat überhaupt keinen Flair und auch keinen zentralen Punkt, der irgendwie attraktiv wäre.
Gegen 18 Uhr kam ich schließlich in Demnitz an. Auf dem MaschinenSturm-Gelände selbst wurde bereits fleißig gewerkelt und aufgebaut. Ich hatte also die freie Wahl bei meinem Platz. Nachdem mein Zelt stand und ich die bereits angereisten Leute begrüßt hatte, war nach dem ganzen Stress mit der Zugreise erst einmal Entspannung angesagt.
Ich machte noch einen gemütlichen Spaziergang durch den Wald. Als ich wieder zurückkam, war ich ziemlich müde, machte mich bettfertig und verschwand im Zelt. Die Nacht schlief ich komplett durch und wurde am nächsten Morgen erst von den warmen Sonnenstrahlen geweckt. Trotzdem stand ich noch ganz gemütlich eine gute Stunde später auf und dann begann der eigentliche Akt – das eigentliche Herzstück des Wochenendes:
Das MaschinenSturm Festival 2026! 🖤🎼⚙️⚒️🎼⚡
## Freitag – Sommerhitze und die Eskalation beim MaschinenSturm. 🔥 Der Sommer war noch lange nicht vorbei und die Temperaturen stiegen noch einmal ordentlich an. Zum Glück befindet sich die Bühne in einem sehr schattigen Bereich. Auch die Zelte, Campingwagen und Wohnmobile standen auf der angenehm kühlen Wiese unter vielen Bäumen, die wohltuenden Schatten spendeten.
Wer es gerne schattig mag, konnte sein Zelt entsprechend aufstellen oder seinen Campingwagen beziehungsweise Wohnwagen im Schatten abstellen. Die Bedingungen auf dem Gelände waren einfach perfekt.
Bevor das Festival am Abend richtig losging, blieb mir außerdem noch etwas freie Zeit, in der ich eine kleine persönliche Nostalgie-Reise erleben konnte. Ein schöner Kontrast zum bevorstehenden Festivalgeschehen und eine Gelegenheit, noch einmal in Erinnerungen einzutauchen.
Dann aber hieß es: MaschinenSturm! ⚙️
### - Ton:Fehler – Bonn, Deutschland 🇩🇪
Was für ein perfekter Opener! Es passte jeder Ton – und somit war dies kein Fehler! 😁 Mann und Frau im Gleichklang und perfekt aufeinander abgestimmt. Da passte einfach alles!
Allein schon dieser Name war an diesem Abend ein perfektes Wortspiel: Ton:Fehler – und trotzdem kein Fehler.
### - End Of Transmission – Deutschland 🇩🇪
Eine kleine Band mit gutem Sound, welcher die Beine zucken ließ und nur noch Bewegung auf den Beton bringen wollte. Ein schöner Einstieg, um den Körper langsam auf Betriebstemperatur zu bringen.
Geschmäcker sind unterschiedlich, und diese Future-Pop-Formation brachte denjenigen Freude, die es mögen.
### - KALT – Frankreich 🇫🇷
Was für eine Überraschung! Dass Orange Sector vermutlich nicht auftreten konnte, war einigen bereits bewusst, und KALT aus Frankreich zeigten sich als würdiger Ersatz. Das französische Projekt mit seinen Mitgliedern aus verschiedenen Regionen Frankreichs erwies sich damit als mehr als nur eine kurzfristige Notlösung.
### - Plastikstrom – Reutlingen, Deutschland 🇩🇪 | gegründet 1995
Durch den Wegfall von Orange Sector rutschte Plastikstrom auf die ehrenvolle Position des Headliners an diesem Abend. Matthias präsentierte wieder einmal knallhart, mit vollem Einsatz und charismatischem Style die Songs. 🖤🎼⚙️⚒️🎼⚡ Plastikstrom wurde bereits 1995 gegründet. Matthias Günzler und Jürgen Schips hatten ihre musikalischen Wurzeln bei Darc Entries und entwickelten mit Plastikstrom einen deutlich elektronischeren Sound. Das erste offizielle Album „Beton gegen Angst“ erschien 2019, 2023 folgte „Eskalation“ und gerade dieser Titel passte beim MaschinenSturm-Festival verdammt gut. 🔥
Im Anschluss ging es natürlich nicht gleich ins Zelt. Da gab es noch richtig was auf die Ohren, damit die Füße ordentlich zappeln konnten. Die Nacht war also noch lange nicht vorbei und bei der Aftershow mit DJ Häuslebauer & DJ Napster wurde ab ungefähr 00:45 Uhr weitergestompt.
## Das MaschinenSturm-Team ⚙️🖤
An dieser Stelle muss aber unbedingt schon mal das gesamte MaschinenSturm-Team besonders hervorgehoben werden, denn das Team hat nicht einfach nur einen guten Einsatz gezeigt. Das Gelände, das bereits im vergangenen Jahr zur Verfügung stand, konnte auch diesmal wieder genutzt werden und wurde mit viel persönlichem Engagement, Kreativität und jeder Menge eigener Ideen erneut für die EBM-Szene hergerichtet.
Jeder Einzelne bringt Ideen ein und trägt damit seinen Teil dazu bei, das Festivalgelände immer wieder passend zur Szene zu gestalten und attraktiv zu machen. Genau das merkt man.
Die gebotenen Unterkünfte für Zelte und Camping sind perfekt. Wer einen schattigen Platz bevorzugt, kann sein Zelt unter den Bäumen aufschlagen oder seinen Campingwagen, Wohnwagen beziehungsweise Camper entsprechend im Schatten abstellen.
Auch für Essen und Getränke ist bestens gesorgt. Und die sanitären Einrichtungen sind für dieses familiäre MaschinenSturm-Festival absolut ausreichend. Das Ganze wirkt nicht wie ein anonymes Großfestival, sondern wie eine Veranstaltung, bei der die Menschen dahinter selbst wissen, was sie der EBM-Szene bieten wollen.
Das MaschinenSturm-Team hat deshalb ein ganz besonderes Lob verdient. 🖤⚙️ Mit viel Arbeit, Leidenschaft, Kreativität und persönlichem Einsatz wird hier ein Festival geschaffen, das seine familiäre Atmosphäre bewahrt und gleichzeitig musikalisch ordentlich Druck macht.
## Samstag – Hölle beim MaschinenSturm 🔥💯✨ Der Sommer war immer noch nicht vorbei. Die Temperaturen blieben hoch, doch der schattige Bereich rund um die Bühne machte auch diesen Tag angenehm und musikalisch wurde es jetzt immer härter.
### - Stationshus – Schweden 🇸🇪
Diese Band aus Schweden brachte erst einmal ein bisschen Spaß in die Runde. Ein sympathischer Einstieg in den zweiten Festivaltag.
### - OneCyze Project – Berlin, Deutschland 🇩🇪
Die zwei Kerle hatten sich bereits beim EKG in Einbeck von ihrer besten Seite gezeigt und boten auch hier beim MaschinenSturm ein gutes Programm.
### - Beyond Obsession – Deutschland 🇩🇪
Bei dieser musikalischen Formation handelt es sich nicht um knallharten EBM, sondern um recht gut verdauliche elektronische Musik. Ein angenehmer Kontrast, bevor es danach zunehmend härter wurde.
### - No Sleep by the Machine – Deutschland 🇩🇪
Doch je später der Abend, umso härter die Klänge und das bekamen wir mit dieser Band deutlich zu spüren, denn hier wurden keine Applaus-Pausen geboten. Die Maschine lief – und sie lief weiter.
Der eigentliche Abräumer stand dann auf der Bühne und wer diesen Headliner nicht würdigt, der hat keine Ahnung oder hat schlichtweg einen anderen musikalischen Geschmack! Altmeister Johan weiß nämlich genau, wie guter elektronischer Sound klingen muss! Der Typ ist krass und er weiß sich auf der Bühne zu präsentieren.
Ich glaube, der Part seiner Performance hat ganz Demnitz zum Beben gebracht und jede Zugabe wurde würdig von Suicide Commando belohnt. Da war es egal, ob Johan auf den Lautsprechern herumhüpfte oder das Absperrgelände auseinander gerissen hat, denn er fand immer wieder Lösungen, um dem MaschinenSturm-Festival noch die Krone aufzusetzen! 🔥
Suicide Commando wurde 1986 von Johan van Roy in Leopoldsburg gegründet und steht seit inzwischen vier Jahrzehnten für kompromisslose elektronische Körpermusik zwischen EBM und Electro-Industrial. Zudem hat er viele musikalische Projekte ins Leben gerufen. 🖤🎼⚙️⚒️🎼⚡
Und nun stand dieser Mann an diesem Samstagabend in dem kleinen Ort Demnitz auf der Bühne.
See You in Hell.
Passender hätte dieser Samstag kaum enden können. 🔥
Die DJs im Anschluss hatten es natürlich schwer, diesen Konzertabschluss zu toppen! Bei der Aftershow mit DJ Häuslebauer & DJ Napster ging die Nacht ab ungefähr 23:45 Uhr weiter und der harte Kern stompte noch bis ungefähr 3 Uhr.
## Sonntag - Der Abschied Die Rückreise bin ich tatsächlich sehr spät angetreten und der Abschied vom Festivalgelände und den tollen Menschen dort war verdammt schwer. Zurück bleiben aber zum Glück wahnsinnig tolle elektronische, musikalische und auch wertschätzende Eindrücke von einem hervorragend organisierten EBM-Festival.
Das MaschinenSturm-Team hat wieder einmal gezeigt, wie ein familiäres Festival funktionieren kann: mit einem Gelände, das mit viel Arbeit und eigenen Ideen für die Szene gestaltet wird, perfekten Möglichkeiten zum Zelten und Campen, ausreichend Versorgung und einer Atmosphäre, in der man sich einfach wohlfühlen kann. Das alles zusammen macht den besonderen Charakter des MaschinenSturm-Festivals aus. 🖤⚙️
EBM = Eskalation beim MaschinenSturm!
Zurück in Zittau war ich schließlich gegen 22 Uhr. Doch ein Teil von mir blieb noch in Demnitz – irgendwo zwischen Sommerhitze, Wald, Wiesen, Schweiß und einer ordentlichen Menge Druck auf dem Beton des Festivalgeländes.
MaschinenSturm Festival 2026 – Eindrücke, die für immer bleiben. 🖤🎼⚙️⚒️🎼⚡
Herzlichen Dank an Sören Köstel für diesen genialen Schnappschuss aus der Hüfte! 📸🖤 Das ist Sturm im wahrsten Sinne des Wortes beim Maschinensturm e.V. Festival in Demnitz 2026. ⚙️🔊
Mit diesem genialen Headliner Suicide Commando habe ich zum einen in nostalgischen Erinnerungen geschwelgt: Abschiedskonzert im legendären PC69, welches am 24.10.2003 zum allerletzten Mal geöffnet war. 🖤🕹️ Es gibt zwar kein PC69 mehr, aber Johan van Roy rockt einfach weiter die Bühne – als wäre keine Zeit vergangen! 🔥🔊 Wahnsinn!
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💀 BEAT - Szene-Style ♫⚒️⚙️♪ FT XIX
(W)Ort meiner Begierde: SANDERSLEBEN
FAMILIENTREFFEN XIX – Staub, Schweiß und 1 Jahr neue Heimat! 🖤🛠️
Am späten Sonntagnachmittag ging es zurück – in den Ohren noch die elektronischen Klänge, die Stiefel aschgrau vom Staub und das Herz randvoll mit dieser unbändigen Lebensfreude. Zurück in meine neue Heimat im Osten, die genau vor einem Jahr die meine wurde, denn ich habe den Westen endgültig hinter mir gelassen. Ich bin ausgewandert in das Dreiländereck. Die saubere Luft, die offenen Menthalität der Ost-Deutschen und die Natur im Zittauer Gebirge tun meiner Seele und meiner Gesundheit spürbar gut, und obendrein kann ich im tschechischen Grenzgebiet meinem Enduro-Downhill-Sport absolut grenzenlos nachgehen und mich auf den steilen, technischen Abfahrten im Nachbarland mächtig austoben!
Meine Entscheidung war goldrichtig!
6 Tage zuvor ging es auch diesmal wieder am Dienstag los! Stiefel geputzt, Rucksack gepackt, Zelt dabei und 242 km nach Sandersleben! Die Vorfreude im Blut war kaum auszuhalten. 5–6 Tage absolute Freiheit lagen vor mir. Kein Alltag, keine Kompromisse, keine Verpflichtungen, sondern einfach nur die pure EBM-Familie, die sich jetzt schon im 19. Jahr an diesem heiligen Ort versammelt. Es war staubig, es war laut, es war elektronisch und crazy – danke, Sandersleben, für diesen brutalen Energieschub. Die Akkus sind wieder voll geladen und bereit für das nächste Jahr zum 20. Jubiläum in Sandersleben beim EBM-FAMILIENTREFFEN!
Die Live-Band für dieses Jahr waren perfekt ausgewählt und so konnte ich bis spät in die Nacht nonstop in Bewegung bleiben, obwohl ich bereits am Tage meine kilometerlangen Wanderungen durch verschiedene Orte gemacht hatte. (Hettstedt, Halle, sowie Bebra und Kelbra zum Gries-Eis essen und in Erfurt konnte ich sogar mit einem geliehenen Mountainbike fahren.)
Für mich war es auch ein kleines Jubiläum, denn als das EBM-Familientreffen zum 7. Mal stattfand, stand ich das erste Mal auf diesem staubigen Boden in Sandersleben und war mittendrin unter Gleichgesinnten – starke EBM-Frauen mit rasierten Sidecuts, Männer mit akkurater Glatze oder Bürstenschnitt, alle vereint im festen, schwarzen Stiefelwerk! Die EBM-Mädels stehen den Männern in Sachen Härte und Ausdauer an der Front in absolut nichts nach. Seitdem läßt mich dieser eiserne und brachiale Rhythmus nicht mehr los.
Das Sandersleben-Wetter war, wie so oft teilweise extrem heiß und die Sonne brannte unbarmherzig, aber wir haben uns von Schatteninsel zu Schatteninsel gerettet, um am Abend wieder an der Front zu stehen. Frauen und Männer Schulter an Schulter – wir haben den Staub auf dem Gelände im Takt der Sequenzer gemeinsam plattgestompt. Die Beats peitschten durch die Nacht und ich spürte dieses unbeschreibliche Gefühl: Hier bin ich Mensch, hier darf ich meinen Rhythmus ausleben. Das ist Futter für das eigene Ego, das ist echte Lebensqualität!
Sandersleben ist kein normales Festival – es ist das wahre, ungeschönte FAMILIENTREFFEN, wo EBM-Herzen lauter schlagen.
Doch dieses Jahr zeigte uns leider ganz schmerzhaft, wie dicht Licht und Schatten beieinanderliegen. Mitten im bebenden Rhythmus hörte plötzlich ein EBM-Herz auf zu schlagen. Ein Moment, in dem die Welt stillstand und die Musik an diesem Tag verstummte! Jede einzelne helfende Hand, die EBM-Helfer, sowie Sanitäter und Crew – einfach jeder, der irgendwie konnte, hat geholfen, um L.K. im Leben zu erhalten. Doch am Ende mußten wir ihn gehen lassen... Es macht fassungslos und tut unendlich weh, doch genau in dieser Dunkelheit hat sich gezeigt, was unsere EBM-Gemeinschaft ausmacht: Wir stehen zusammen, wir trauern zusammen. Gute Reise, L.K.! RIP!!! 🖤🕯️
Eine weitere verlorene EBM-Seele ist W.W. – dort, wo er einst sein Zelt aufschlug und wir gemeinsam lachten, wurde von der EBM-Familie ein liebevoller Gedenkort errichtet. Ein stiller Gruß an einen Kameraden, der nun in einer anderen Sphäre stompt. Du fehlst uns, Kumpel! 🖤🕯️
Die EBM-Familie hält zusammen und die Festivaltage waren den Umständen entsprechend gut!
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💀 BEAT - Szene-Style 🎵⛺🎶🚂 Abreisetag
(W)Ort meiner Begierde: SANDERSLEBEN
End-Highlights!
Die Nacht war kurz, denn das Festival ging lang und auf der anschließenden Party im Zelt riss meine STOMP-Laune nicht ab. 🎶
Allerdings war es am Morgen im eigenen Zelt extrem heiß und so stand ich früher aus, als geplant. ⛺🌞
Einige EBMer waren bereits in Aufbruchstimmung und das Sportplatzgelände leerte sich Stunde um Stunde und auch meine Zeit kam, um meine Rückreise antreten. Also fuhr ich nach 15 Uhr entspannt heim. 🍀🚂
Alles in Allem war es wieder ein perfektes FAMILIENTREFFEN und ich bin so glücklich, was die gesamte Crew dort in dem kleinen Ort Sandersleben alljährlich organisiert. 🎼⚒️⚙️🎼
Zusammenschnitt einiger Schnappschüsse:
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💀 BEAT - Szene-Style ♫⚒️⚙️♪ FT XIX
(W)Ort meiner Begierde: SANDERSLEBEN
Samstag, 11.07.2026
Auf dem Sportplatzgelände standen mittlerweile weitere Zelte und Campingwagen und von der Bühne war bereits der Sound-Check zu hören.
Auf ging es in das nächste Highlight des EBM-Festivals. Einen großen Dank muss ich auch diesmal wieder aussprechen, denn die komplette Organisation war wiedermal vom Feinsten! Es ist gigantisch wie viel Arbeit und Herzblut in dieser Veranstaltung steckt - und das schon zum 19. Mal. 🥰
Samstag, 11. Juli '26 - Familientreffen XIX - Sandersleben (Anhalt)
- A Split-Second - Armageddon Dildos - DSTR - TÖT - Kalt - Porno Karaoke 🎼⚒️⚙️🎼.
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💀 BEAT - Szene-Style ♫⚒️⚙️♪ Tag 4
(W)Ort meiner Begierde: SANDERSLEBEN
Extrem heiß!
Wie ziemlich jedes Jahr ist es in Sachsen-Anhalt zu dieser Zeit bullenheiß und so habe ich den ganzen Tag - nach Möglichkeit im Schatten - auf dem Sportplatz in Sandersleben verbracht. Nebenbei hatte noch jemand Geburtstag und ansonsten gab es viele interessante und gute Gespräche über Musik, EBM, und das Leben..... 🍀🎶🌞
Der Abend wurde allerdings noch heißer, denn alle Band auf der Bühne brachten uns alle in Wallung und im Partyzelt sorgten die DJs für den nötigen STOMP..... 🎼⚒️⚙️🎼
Freitag, 10. Juli '26 - Familientreffen XIX - Sandersleben (Anhalt)
- Pro Patria - Kreign - Trilogy - Manipulation - CK 37 - Angstfabrikk
Anschließend wurde im Party-Zelt ordentlich weiter gestompt, denn die DJs Matze, Micro und Puppe feuerten nach einander brachiale EBM-Tracks aus den Lautsprechern, so dass es eine lange Nacht wurde.
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💀 BEAT - Szene-Style ♫⚒️⚙️♪ FT XIX
(W)Ort meiner Begierde: SANDERSLEBEN
STOMP!
Im Juli ist die beste Zeit für dieses Festival, denn in Sandersleben ist nicht nur die beste Musik zu dieser Zeit, sondern auch das beste Wetter. 🌞🍀
Mein Zelt hat wie immer seinen festen Platz und der Bahnhof ist gleich nebenan, so dass ich jeden Tag gut gestalten kann.
Am Abend wird tatkräftig das FAMILIENTREFFEN gefeiert und bis in die Morgenstunden gestompt. 🎼⚒️⚙️🎼
Interessant ist, dass ich vom Bahnhof bis zum ACTION in Hettstedt 2 Stunden 42 Minuten für meinen Fußmarsch brauche.
Außerdem sind es 242 km von Zittau. Früher kam ich zu Hause Bielefeld, aber auch da waren es 242 km. 🎼⚒️⚙️🎼
Der Ausklang am Abend war sehr angenehm, denn nicht nur die Crew war anwesend, sondern Boffi vom EBM-Radio war schon da und meine kleine Vicky und ihr Juri waren auch schon da.
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💀 BEAT - Szene-Style ♫⚒️⚙️♪ Electro-Festival
(W)Ort meiner Begierde: ZWICKAU
Von Zittau nach Zwickau!
Die Zugfahrt war auf jeden Fall entspannt; dreimal umsteigen, alles ganz easy, und dann war ich in Zwickau. Die Sonne empfing mich direkt am Bahnhof, und ich habe mir erst einmal einen kleinen Ort „Zwigge“ angesehen. 🌻☀️
Der Frühling duftet, und gedanklich bin ich mit meinem Mountainbike im Gebirge unterwegs 🚵... aber am Abend ist das nicht mehr relevant, denn da heißt es: krachige Elektroschläge direkt ins Gemüt! ⚙️🖤 GRENDEL und INTENT:OUTTAKE werden ihr Bestes geben, aber am meisten freue ich mich auf PSEUDOKRUPP PROJECT! 🎹
Doch bevor der Abend startete, mußte ich auf jeden Fall erst einmal den Club SEILERSTRASSE am hellichten Tage inspizieren; dort war man bereits fleißig mit den Aufbauarbeiten beschäftigt. 🛠️
Danach ging es noch nicht zur Unterkunft, sondern ich nutzte das schöne Wetter aus und spazierte durch eine Grünanlage bis zum Schwanenteich von Zwickau. Allerdings habe ich dort keine Schwäne gesehen. 🦢🚫
Um 19 Uhr öffnete die SEILE die Tore für das kleine EBM-Festival, und PSEUDOKRUPP PROJECT durften es offiziell eröffnen. 🎶
Vorab gab es noch viel Zeit für herzliche Begrüßungen und diverse Gespräche. 🗣️
Die Merchandise-Stände der drei Bands waren gut aufgebaut und luden mit einer düsteren Auswahl an Shirts und Accessoires dazu ein, das eine oder andere Erinnerungsstück zu ergattern. 🍀
Das Licht in der Halle wurde plötzlich dunkler, und auf der Bühne gingen die Spots an, während die ersten harten Bässe die Luft zum Vibrieren brachten und das Festival lautstark Fahrt aufnahm. 💡✨
PSEUDOKRUPP PROJECT Optisch und musikalisch paßte bei der Band wie immer alles zusammen – also nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch eine Augenweide. Zudem bieten sie eine Live-Performance, von der sich so manche Bands eine Scheibe abschneiden können. Des Weiteren steht die Band mit üppiger Schnapsbar auf der Bühne inkl. Ausschank in die Menge und jeder Menge Spaß, wodurch das Eis sofort gebrochen war und die vorderen Reihen ordentlich in Bewegung gerieten; sogar T-Shirts werden in die Menge geworfen, was zusätzliche Begeisterung brachte. 🥃🕺🖤
INTENT:OUTTAKE sorgten mit ihrer Präsenz für eine massive Stimmung und ließen den Boden der Seilerstraße beben. Optisch brachial dominierten sie die Bühne und lieferten eine Performance ab, die durch ihre pure, mechanische Wucht und visuelle Kraft beeindruckte. ⚙️⚡
GRENDEL heizten der Menge noch einmal richtig ein, so daß die Tanzfläche bis zum letzten Platz gefüllt blieb. Der Keyboarder war ständig auf dem Sprung, und wenn er in die Menge lächelte, sah man seine Vampirzähne, welche im Spiel der Scheinwerfer perfekt zur energiegeladenen und dunklen Aura der Show paßten. 🧛♂️⌨️
Die Akustik in der Halle wirkte jedoch etwas mager, sodaß die Vocala besonders von GRENDEL und INTENT:OUTTAKE recht dünn präsentiert wurden. Das Soundmanagement war m.M.n. nicht gut abgestimmt, weshalb die klangliche Tiefe nicht vollends zur Geltung kommen konnte. 🔊⚠️
Nach der Show gab es leider keine Aftershow-Party, und so wurde natürlich noch mal die Gunst der Stunde genutzt, um mit den Bands ein bißchen zu quatschen und auch mit den anderen Szene-Leuten gute Gespräche zu führen, was dem Abend einen sehr persönlichen und runden Abschluß verlieh. 🍀🖤
Am nächsten Tag hatte ich ausreichend Zeit, um mir den anderen Stadtteil von Zwickau auch mal anzusehen, aber meine Begeisterung hielt sich in Grenzen, denn der kleine Fluß, der hinter der Altstadt lag, war nicht besonders spannend, und die Stadt selber war gespickt mit Baustellen, und die deutschen Bewohner scheinen in der Minderheit zu sein.
Aber das Wochenende hatte sich gelohnt, denn mein Hauptziel waren schließlich PSEUDOKRUPP PROJECT und GRENDEL. 🖤 💯
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💀 BEAT - Szene-Style ♫⚒️⚙️♪ E-Only
(W)Ort meiner Begierde: LEIPZIG
Festival-Tag 2 🖤🎹💯
14.03.2026 12:00 Uhr Ablauf am Samstag beim E‑Only Festival 2026 im Historisches Stadtbad Leipzig läuft mit zwei Bühnen, zwischen denen die Auftritte abwechseln.
13:30 Uhr 2nd Stage NordarR✅ ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ Haben den Saal gerockt! 🥰 Sie sind bekannt für Power und perfekte Performance! Ich steh total auf die Stimme und man muss mit den Augen fix sein, weil der Sänger blitzschnell seine Positionen verändert. Alles in allem gigantisch! 🎼🤍💯
NordarR hätte besser als Headliner gepasst sowie Pseudokrupp Project auch!! 🎼🤍💯 ....und immer an ausreichend Platz auf der Bühne denken.⚡ 🎼⚒️⚙️🎼 EBM ist schließlich kein Kindergeburtstag!
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14:15 Uhr Mainstage KY 🤔
14:30 Uhr 2nd Stage Pseudokrupp Project ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐
Brachten ebenfalls - wie NordarR - mit Power, guter EBM-Stimme und perfekter Performance den Saal zum Beben! 🎼⚒️⚙️🎼 Es flogen T-Shirts, Pfeffi wurde verteilt - das EBM-Fieber war spürbar. 🎼🤍💯 Optik & Sound brachte die Band voll auf den Punkt. Texte hatten klare Botschaften. Kurz gesagt, es war grandios! 🎼🤍💯 Aus meiner Sicht gehören sie als Headliner auf eine große Bühne! 🎼🤍💯
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15:15 Uhr Mainstage V2A✅ ⭐⭐⭐⭐ Teilweise rockig (leicht Mad Max mäßig) oder technoid, aber gute Performance.
15:55 Uhr 2nd Stage Parade Ground✅ ⭐ Ein Stern von mir für die lange Beständigkeit der Band.
16:45 Uhr Mainstage Frozen Plasma✅ ⭐⭐ Angenehmer Synthy-Pop, aber eigentlich mag ich nur 2 oder 3 Songs.
17:45 Uhr 2nd Stage Trilogy✅ ⭐⭐⭐⭐ Mit Eli am Schlagzeug! 🤩🥁
18:45 Uhr Mainstage Rabia Sorda✅ ⭐ Leider zu rockig geworden.
19:45 Uhr 2nd Stage Project-X✅ ⭐⭐⭐⭐
20:55 Uhr Mainstage Welle:Erdball✅ ⭐⭐⭐⭐⭐ Seit 30 Jahren konzepttreu! Meeegaaaa Show - sehr ideenreich (riesige Luftballons mit Band-Logo schwebten durch's Publikum oder auch Papiere-Flieger wurden und die Menschenmenge katapultiert sowie viele bunte Serienblasen). Wie immer legt Honey viel Wert auf Perfektion.
22:10 Uhr 2nd Stage Mashinista als Ersatz (SPARK!)✅ 🤔 Zu rockig! Man hätte statt dessen NordarR oder PseudoKrupp Project an diese Stelle platzierten sollen.
23:10 Uhr Mainstage IAMX✅ 🤔 Die Lieder die ich kannte, waren musikalisch alle ganz schlecht umgesetzt.
00:00 Uhr Dancefloor DJ SPU Manne / Aftershow Bis 2:42 Uhr
🖤🎹💯🎼⚒️⚙️🎼
✔️ E-Only Prinzip: Die Bands wechseln zwischen Mainstage und 2nd Stage. Dadurch kann man praktisch alle Konzerte nacheinander sehen, ohne große Überschneidungen.
Meine Meinung: Dieses Prinzip konnte ich nicht bestätigen, denn aus meiner Sicht wurde es leider nicht korrekt umgesetzt! Zum einen pasten die Startzeiten der Bands nicht und technische Probleme wurden für nachfolgende Bands nicht berücksichtigt! Insofern war der musikalische Flow in gewisser Weise gestört.
Was auch noch unschön war, dass Infos zu Bands die nicht auftreten konnten, extrem schlecht publiziert wurden! VOMITO NEGRO und SPARK! sind Magneten der EBM-Szene, somit war für viele Fans die Überlegung für den Ticket-Kauf fix geklärt, aber vor Ort ärgerlich, weil diese Bands nicht auftraten!
PseudoKrupp Project waren m.M.n. ein adäquater Ersatz und gute Stimmungmacher. 🎼🤍💯
Im großen und ganzen waren die zwei E-Only Festival-Tage prima! Gefreut habe ich mich über viele Gesichter der EBM-Familie......🖤🤍♥️
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Verzeichnis: /Dark-Szene Festivals/2026 Festival Leipzig
19:00 Uhr Incirrina ✅ ⭐⭐⭐⭐⭐ Charismatische Sängerin! 2 beeindruckende Griechen! Live sind die echt putzig, aber akkurat und recht vielseitig.
19:45 Uhr Stahlnetz ✅ ⭐⭐⭐⭐⭐ Da habe ich bei fast jedem Lied vor lauter Emotionen Tränen in den Augen gehabt. ....vor all den Jahren begannen die 80er und die beste Zeit meines Lebens. 🎼🤍💯 Allerdings gefallen mir die Songs von CD oder Schalterplatte besser.
20:30 Uhr Aux Animaux 🤨 Optisch interessant und crazy, aber musikalisch nix besonderes - zumindest für mich.
21:45 Uhr The Sound Veil Society 🤨 Mochte die lullige Stimme nicht.
23:00 Uhr Selofan ✅ ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ Perfekte Performance und top Sound. Mega, absolut gigantisch und eine tolle Show obendrein. 🥰
00:30 Uhr DJ Sator (Aftershow)
🖤🎹💯🎼⚒️⚙️
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💀 BEAT - Szene-Style ♫⚒️⚙️♪ EKG
(W)Ort meiner Begierde: EINBECK
4. EBM Festival in Niedersachsen.
In dem kleinen Ort Einbeck wurde es im Rheinischen Hof wieder richtig laut. Es war ein Traum, denn hier stompt man im ElektroRaum.
Video-Dauer: 42:24 Minuten 🎼🤍💯
aNGy Dark - härter - louder - stompa [DEU-ENG-SWE] Tore öffnen, Licht wird bleich - Willkommen im Maschinenreich. ANGSTFABRIKK macht den Anfang klar, Erwartung groß, man steht zur Bühne nah.
Rhythmus wie ein Hammerschlag, jeder Widerstand wird zernagt. Die Fabrik läuft an, Kessel brennt, ein Sound, der jede Angst verbrennt!
[Refrain Deutsch] Wir reisen zum Elektro-Raum. EKG erfüllt den Traum. HARDER, LOUDER, STOMP!
[Refrain English] We travel to Elektro-Room. EKG makes a boom. HARDER, LOUDER, STOMP!
[Refrain Swedish] Vi reser mot Elektro-rum. EKG slår hårt och tung. HARDER, LOUDER, STOMP!
Synthetik fließt durch jede Vene, EBM beherrscht die Szene. Spannung steigt, Netz vibriert, weil PLASTIKSTROM den Takt diktiert.
Schwache Herzen gibt's hier nicht, gestompt wird, bis der Boden bricht. Purer Sound, eiskalt und nackt! Plastik-Strom im Sekundentakt.
[Refrain Deutsch] Wir reisen zum Elektro-Raum. EKG erfüllt den Traum. HARDER, LOUDER, STOMP!
[Refrain English] We travel to Elektro-Room. EKG makes a boom. HARDER, LOUDER, STOMP!
[Refrain Swedish] Vi reser mot Elektro-rum. EKG slår hårt och tung. HARDER, LOUDER, STOMP!
Luft wird dünn, außen schwer. Pulsierender Beat geht umher. ASTMA raubt das letzte Licht, die Lunge fast zusammenbricht.
Bewegung drückt im Vorwärtsdrang. Die Masse schiebt ohne Zwang. Wir atmen tief, es pocht das Blut, den schwarzen Herzen tut es gut!
HARDER
LOUDER
STOMP
Der Headliner stürmt die dunkle Bühne. Alte Schule, ohne Reu' und Sühne. Oldschool-Sound und pur' Gewalt, dass von den Wänden widerhallt.
Die Nacht erreicht den Siedepunkt, weil AKALOTZ Signale funkt. Stiefel stompen auf den Grund - Körper-Bewegung im Verbund!
[Refrain Deutsch] Wir reisen zum Elektro-Raum. EKG erfüllt den Traum. HARDER, LOUDER, STOMP!
[Refrain English] We travel to Elektro-Room. EKG makes a boom. HARDER, LOUDER, STOMP!
[Refrain Swedish] Vi reser mot Elektro-rum. EKG slår hårt och tung. HARDER, LOUDER, STOMP!
In unseren Herzen klopft der beat! on the ground we stomp the feet! känn hur energin blir sprid!
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💀 BEAT - Szene-Style ♫⚒️⚙️♪🥁🎹 EBM
(W)Ort meiner Begierde: BERLIN
EBM Festival im Slaughterhouse
Schweiß, Stahl und Strom - der 10. Oktober 2025 hat genau das geliefert, was man sich von einem echten EBM-Abend erwartet: Druck, Energie und dieses Gefühl, Teil von etwas zu sein, das man nicht erklären muss. 🎼⚒️⚙️🎼
Die Location, das Slaughterhouse, ist eher kompakt gehalten – enger Raum, direkter Kontakt, kein unnötiger Abstand. Genau so muss das sein. Die überdachte Eingangshalle wirkt auf den ersten Blick praktisch, aber wenn es regnet, erwischt es einen trotzdem. Gehört dazu. 😅🫠
Der Einlass lief sauber und pünktlich. Schon früh standen genug Leute da, die wussten, weshalb sie gekommen sind. Drinnen: Gespräche, Wiedersehen, dieses typische Gefühl – man kennt sich, auch wenn man sich ewig nicht gesehen hat. EBM hält zusammen. 🎼🎹💯
Natürlich ging es vorher noch an den Merch-Stand. CDs, Shirts, Sticker – nichts von der Stange, sondern mit Charakter. Genau das, was diese Szene ausmacht. ☠️🎶
Dann ging es los. 🎵
Den Auftakt machten PLASTIKSTROM – und das war direkt einer der stärksten Momente des Abends. 🎤 Diese Band hat den Laden regelrecht unter Strom gesetzt. ⚡💥🎼🔅 Matthias am Mikrofon liefert eine düstere, fast schon theatralische Intensität, die unter die Haut geht. Kein bloßes Singen – das ist Ausdruck, Druck, Emotion. 🖤⚙️💯 Jürgen am Keyboard setzt die Impulse punktgenau: pulsierende Sequenzen, treibende Beats, kalte Synth-Flächen. 🎹 Mechanisch, druckvoll, kompromisslos elektronisch.
Danach übernahmen TENSION CONTROL das Kommando. Vladim und Michael bieten eine rohe, elektrisierende Präsenz, die sofort greift. 📢🦾❤️🔥 Der Sound: hart, treibend, kompromisslos nach vorne. Stampfende Rhythmen, aggressive Sequenzen, ein durchgehender Angriff auf die Tanzfläche. 🎼⚒️⚙️🎼 Das war kein Set zum Zuhören – das war ein Set zum Durchhalten.
Als Headliner standen ZWEITE JUGEND auf der Bühne. Eli und Marcel wissen genau, wie man eine Crowd führt.🖤⚙️📣 Präzise Beats, klare Strukturen, jede Bewegung sitzt. Die Drums knallen trocken und kontrolliert, der Sound wirkt geschlossen und massiv. 🥁💯 Kühl, dominant und mit absoluter Kontrolle über das Geschehen.
Der Saal war durchgehend gefüllt mit Leuten, die genau wussten, was sie tun: bewegen, treiben lassen, nicht stillstehen. Niemand stand einfach nur rum. 🎵☠️
Für mich persönlich waren PLASTIKSTROM und TENSION CONTROL die prägendsten Momente des Abends – genau dafür nimmt man die Strecke auf sich. Und ja, die Fahrt nach Berlin hat sich gelohnt. 🎹⚙️ Ein Abend, wie er sein soll: laut, eng, ehrlich. Kein Schnickschnack. Nur EBM Stomp! 🎼⚒️⚙️🎼
Aftershow & Ausklang
Und wie immer gilt: Nach dem letzten Ton ist noch lange nicht Schluss. Keiner verschwindet einfach – dafür ist das hier viel zu lebendig. Die Aftershow lag in den Händen einer DJane, die genau wusste, welche Schrauben sie am Pult drehen muss: kein Zufall, kein Leerlauf – stattdessen sauber gesetzte Übergänge, druckvolle Vibes und fein ausgewählte Tracks aus verschiedenen EBM-Generationen, die direkt in die Beine gehen. Alles blieb in Bewegung, konstant, gleichmäßig, wie ein durchlaufender Taktgeber. ⚙️🎹🎶
Zwischen den Beats verlagerte sich alles nach draußen und in die Ecken der Location. Gespräche, echtes Interesse, kein oberflächliches Gerede. Man trifft diese Bands nicht auf Distanz, sondern auf Augenhöhe. Ein paar Worte hier, ein gemeinsames Foto da – genau das macht solche Abende vollständig. ⭐⭐⭐⭐⭐
Das Ganze hatte zum Schluss noch eine andere Note – weniger roh, dafür spürbar verbunden. Ein leicht warmes Glimmen im schwarzen Elektroherz, das nachhallt, während der Körper langsam runterfährt, aber der Kopf noch im Rhythmus bleibt. ☠️❤️🔥
Kein überladenes Großevent, kein künstlicher Hype. Das mag ich sowieso nicht und vermeide es. Drei starke EBM-Acts, ehrlicher Sound und eine Szene, die sich selbst trägt. Genau deshalb steht man da – und genau deshalb bleibt man länger. 🎵⚙️
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💀 BEAT - Szene-Style ♫⚒️⚙️♪ MaschienenSturm
(W)Ort meiner Begierde: FüRSTENWALDE
Staub, Stahl und Bass
Am Rande von Berlin in ländlicher Natur bebte das Maschinensturm Festival unter freiem Himmel, mit Sonne, Staub und drückendem Bass. Genau die richtige Kulisse für EBM pur. Schon beim Ankommen fühlte ich mich extrem wohl. Es ist schließlich kein Festival für Jedermann, sondern es ist ein Kreis aus tollen Menschen, die zusammenhalten - egal, wie weit die räumlichen Entfernungen sind. 🥰♫⚒️⚙️♪
Ästhetisch, stahlhart und mit den schweren schwarzen Stiefeln fest auf dem Beton geht es beim Maschinensturm zur Sache - so ist EBM! 🎼⚒️⚙️🎼 Die Beats drücken sauber durch, der Bass sitzt tief, alles fügt sich zu einem durchgehenden Takt. Vor der Bühne wird nicht einfach getanzt – hier wird gestompt. Gleichmäßig, hart, mechanisch. Jeder Schritt im Takt, jede Bewegung ein Statement. Zwischendurch kurz Luft holen, den Staub und die Sonne spüren – und dann automatisch wieder rein ins Geschehen. Für mich ein absolutes Muss – hier tanke ich mein Adrenalin wieder auf.
Line-up (2025)
Maschinensturm Festival Aktion Fiasko< Amnistia Chrom< Destroy Me Again E‑Craft Orange Sector Oszylayter S.I.T.D Sado Sato TC75 Zoodrake
Anstelle von Orange Sector ist Michael von TENSION CONTROL eingesprungen und da es für ihn so spontan kam, stand er allein auf der Bühne. Das war aber kein Problem und so schallte es laut, hart, gegen das System in die stompende schwarze Menge, was mich dazu brachte auf die Bühne zu gehen. 🥰♫⚒️⚙️♪
Großes Danke an die Veranstalter – genau solche Events hält die EBM-Szene lebendig.
♫⚒️⚙️♪
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💀 BEAT - Szene-Style ♫⚒️⚙️♪ FT
(W)Ort meiner Begierde: SANDERSLEBEN
PlastikStrom - Wandertag
Seit vielen Jahren findet in Sandersleben das EBM-FAMILIENTREFFEN statt und in diesem Jahr war endlich meine Lieblingsband aus Reutlingen mit am Start.
Obligatorisch habe ich natürlich immer meinem Rucksack parat und so konnte ich mich Matthias anschließen, als er von der Bühne ins Publikum marschierte..... ich blieb direkt dran und ging mit ihm oben auf die Bühne und feierte mit den Beiden den Song.
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💀 BEAT - Szene-Style ⚙️⚒️🎼 FT
(W)Ort meiner Begierde: SANDERSLEBEN
Anders Leben in Sandersleben!
Diesmal mit Sack & Pack und direkt für fast eine Woche auf dem Eventgelände mein Zelt aufgeschlagen.⛺☀️
Es war, wie jedes Jahr elektronisch, laut und taktvoll. 📣🎤
Für jeden EBMer gehört das FAMILIENTREFFEN zum Pflichtprogramm. ♫⚒️⚙️♪
Hier fühlt man sich 'zuhause' - beste Musik und tolle Menschen!
Auf der Bühne feuerte jede Band ihr Set in die stompende Menge.
Das bodenständige LINE-UP sah wie folgt aus: Aktion : Fiasko Chrome Corps Der Prager Handgriff Human Steel Leaether Strip Menticide Necrophone QEK Junior Resistor Strikkland Tension Control Mao Tse Tung Experience
An dieser Stelle geht mein Dank an alle Beteiligten, wie z.B. Veranstalter, Bands, EBM-Radio, DJs + Fotografen, ebenso auch an Freunde, Bekannte + alle, die ich leider nicht erwähnt habe. Danke auch für Speisen + Getränke, sowie Sanitär.
Für mich waren diese 6 Tage in Sachsen-Anhalt wieder ein absolutes Highlight - EBM macht mich glücklich.🦁☠️🥰 Mein Reisestart per Deutschland-Ticket begann in Bielefeld. Auf meiner Hinfahrt, sowie auch auf der Rückfahrt habe ich einige Zwischenstops gemacht.
Vor Ort in Sandersleben habe ich neben dem EBM-Festival zwischendurch auch einiges unternommen und bin in der näheren Umgebung herum gewandert. (Hettstedt, Aschersleben und Halle)
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💀 BEAT - Szene-Style ♫⚒️⚙️♫ FT
(W)Ort meiner Begierde: SANDERSLEBEN
Das Wochenende war um, aber die Eindrücke von meinem ersten Besuch beim FAMILIENTREFFEN waren gigantisch. 8 Jahre zuvor wurde dieses EBM-Festival in Sandersleben aus dem Boden gestampft. Seither kommen Gleichgesinnte jedes Jahr im Juli und stompen mit ihren Stiefel auf Beton.
Aufmerkam wurde ich über mein geliebtes (((EBM Radio))) und desshalb machte ich die Reise in den Osten von Deutschland, um beim FAMILIENTREFFEN 8 in Sandersleben 2012 dabei zu sein.
06.07.2012:Gruppenfoto
Strange People vom (((EBM Radio)))
07.07.2012: Zeltplatz
Das (((EBM Radio))) sorgte beim FAMILIENTREFFEN in Sandersleben für die elektronische Beschallung während der Festival-Tage.
07.07.2012: EBM-Radio Zelt
Eindrücke, Gespräche und gute Laune mit den "Strange People" vom (((EBM Radio))).
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💀 BEAT - Szene-Style ♫♪🎹 Schacht 8
(W)Ort meiner Begierde: MARL (NRW)
UNTER STAHL UND SCHATTEN
Samstag, 15-04-2000 Abend fuhren wir nach Marl (Das letzte Mal war ich vor 10 Jahren dort bei irgendeiner dieser genialen EBM-Parties, die damals noch der Kalle veranstaltete).
Schon die Location selbst hatte eine ganz besondere Wirkung: Schacht 8 steht im Raum Marl für eine alte Industrie- bzw. Zechenanlage aus dem Ruhrgebiet, die für solche Veranstaltungen zweckentfremdet wurde. Genau dieser rohe Industriecharakter – dunkle Hallen, Stahl, Beton und verwinkelte Bereiche – machte den Reiz aus. Keine klassische Clubatmosphäre, sondern eher ein Ort, der Geschichte und Szene miteinander verbindet.
TinaX und ich bedanken uns bei allen, die sich trotz der kurzfristigen Werbung und Flyerverteilung doch noch für die SCHACHT8-Party entschieden haben und von der Resonanz her, können wir glaube ich für alle sprechen: Es war SUPER! :-)
Am letzten Weekend war es nämlich soweit, sämtliche "Schwarze" aus unserem Bekanntenkreis und OWL-Umgebung nahmen eine ca. 1½ h Fahrt in Kauf, aber es lohnte sich. Und der Eintritt war, glaube ich, auch nicht so hoch ... ;) Ein CD-Verkaufsstand mit großer Auswahl lockte einem das Geld trotzdem aus der Tasche und die Getränke waren auch sehr lecker ... da ich fahren mußte, konnte ich mir nur einen "Soylent Green" erlauben.
Musikalisch war der Abend zweigeteilt und genau das machte ihn spannend.
In der einen Halle dominierten eher dunkle EBM- und Industrial-Sounds – druckvoll, mechanisch, treibend, teilweise sehr roh und direkt. Diese typische „Maschinenästhetik“, die perfekt zu den Stahlstrukturen der Location passte. In der zweiten, etwas kleineren Area wurde es deutlich wave- und gothic-lastiger: melodischer, atmosphärischer, manchmal fast hypnotisch. Diese Mischung aus Wave-Flächen und melancholischen 80er-Einflüssen erzeugte einen starken Kontrast zur harten Industrial-Halle. Zwischendurch tauchten auch überraschende Goa- und experimentellere elektronische Sets auf, die dem Abend eine zusätzliche Dynamik gaben. Gerade dieser Wechsel zwischen Härte und Atmosphäre machte den Reiz aus – nichts wirkte festgefahren. Die verschiedenen DJs legten mächtig coole Tracks auf, die man bei uns im KiCK oder PC69 noch nie gehört hat, teilweise schöne alte Zwischenfall typischen Stücke, aber auch sehr viel neue Sachen in Richtung GOA. M. M. n. einfach genial!
Von der Aufmachung der Location her gab es viele dunkle Ecken, Rückzugsorte und verwinkelte Bereiche – genau das, was solche Nächte besonders macht. Auch die Leute passten perfekt ins Bild: Interessante Outfits, kreative Frisuren und diese Mischung aus Industrial-, Gothic- und Szeneeinflüssen.
Also, ich würde sagen, kommt das nächste Mal einfach mit und schaut selber!
Elektronische Klanggrüße, Angy (MR-EGO)
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💀 BEAT - Szene-Style ♫♪🎹🎼 Band-Tour
(W)Ort meiner Begierde: HAMBURG
SPIRITUAL REALITY
Samstag, 18-03-2000 Nachmittag ging die Fahrt nach Hamburg zur "Markthalle" los.
Treffpunkt war bei Tom + Ulli (Spiritual Reality) zu Hause und als Sascha, der Keyboarder eintraf, konnte die Reise mit dem vollbepacktem Kombi starten ...
Die Reise an sich war okay, nur in Hamburg dann einen Parkplatz vor der "Markthalle" zu finden, brachte Tom, oder war es Ulli, aus der Fassung. Außerdem regnete es in Strömen.
Nachdem sich die Bandmitglieder um ihren Aufbau auf der Tribüne kümmerten und schon mal Gesangsproben vornahmen, baute ich den Merchandise-Stand auf.
Zwischendurch wurde noch das Hotelzimmer abgecheckt und dann gingen wir im ein Restaurant, um uns für den Abend zu stärken.
Beginn in der "Markthalle" war ab 23.00 Uhr, im Rahmen der "EMULATOR III - PARTY", das Konzert selber sollte aber erst um 0:00 Uhr beginnen, wurde aber dann noch auf 1:00 Uhr verschoben ...
Das Publikum (vorwiegend DeMo-Fans) konnte sich von dem elektronischem synthie Sound leider nicht so richtig mitreißen lassen, aber Lob und Beifall erntete die Band auf jeden Fall und es wurden auch einige CDs und Poster am Stand verkauft ...
Nach ihrem Auftritt unterhielten sich Tom und Ulli noch mit wichtigen Leuten und ich fing schon mal an den Merchandise-Stand wieder abzubauen, damit wir schnell ins Hotel konnten, um uns auszuschlafen, denn der Tag war doch ziemlich anstrengend.
...als wir vier im Hotel in unserem Drei-Mann-Zimmer das Licht aus machten, ließ Ulli eine klitze kleine Bemerkung ab:
"Hatten wir nicht eigentlich noch alle durst?"
und (((schwupps))) da wurden die Lämpchen links und rechts neben dem riesen Bett blitzschnell wieder angeknippst und dann wurde noch auf den Abend, und so, mit Bier und Cola-Light angestoßen ...
Am nächsten Tag, um die Mittagszeit traten wir die Rückreise an. Durch das schöne sonnige Wetter hatte man richtig klasse Laune und somit verlief die Fahrt nach Hause ohne Probleme!
Wer die Band SPIRITUAL REALITY nicht kennt, oder noch nie live gesehen, der sollte das mal schnell nachholen (auch wenn Du DeMo-Fan bist), es lohnt sich auf jeden Fall!
Weitere Infos über die Band findet Ihr unter http://www.spiritual-reality.de
Bis dahin ... Dunklen Gruß Angy
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💀 BEAT - Szene-Style ♪🎸🎹 SPUNK
(W)Ort meiner Begierde: HERFORD
Was geht da im SPUNK?
Es sollte der letzte Abend im „Spunk“ (ehem. 7Inch + FLA) sein…
Nachdem DJ Andy mich um Mithilfe gebeten hatte und ich wieder einmal einige Leute persönlich und per Mail informiert habe, freute ich mich schon auf einen Abend, der sicher alte kultige Zeiten wieder auffrischen würde.
Kurz vor 23:00 Uhr betrat ich das Grundstück des alten und bereits sehr gebrechlichen Gebäudes. Der Eintritt von 5,- DM erfreute auch heute wieder jedes Gruftie-Herz und auch an der Theke bekam man seine Getränke zu den gewohnt günstigen Preisen wie damals…
Es war zwar noch nicht ganz voll und die Tanzfläche blieb vorerst leer, aber zumindest waren schon die meisten Kult- und Szeneleute anwesend, wie z. B.: - unser altbekannter Fotograf Volker aus Kassel - Claudia aus Steinheim, diesmal an der Kasse - Peter, der kräftig Flyer für das neue „Forum“ in Bielefeld verteilte - Natascha, auch bekannt als „Hähnchen“, die mit Hensen für frische Getränke sorgte - Bastian (oder so), den viele mit Michelle verwechseln - Philip von „Synapscape“ - Chicken von „PP?“ - Carsten Wolff, der Mann mit der mörder-tiefen Stimme - TOM aus Bielefeld vom www.Gruftieland.de - Bernd mit seiner coolen Frisur - Dirk, der Fotograf von „Dark Obsession“ - und natürlich unsere heiß begehrten DJs: Andy aus Bielefeld, Jens Plöger mit Freundin Alex (w.) und Alex (m.) aus Bremen, auch bekannt als mittwochs Kult-DJ im „KiCK“
Als dann etwas ältere bekannte Gitarrensounds aufgelegt wurden, ging auch schon das Gerangel auf der Tanzfläche los – denn das Pogen verlernt wohl niemand.
Zwischendurch ertönten düstere Electro-Beats aus den 80ern und auch hier riss einen der Vorwärts-Rückwärts-Tanzschritt wieder mit.
Zum Glück hörte man keine Lieder aus den Standard-Playlists vom PC69 oder KiCK, denn die konnte man sonst immer hören.
An diesem Abend waren Bands für die Tanzfläche angesagt wie:
Wipers, Alien Sex Fiend, Einstürzende Neubauten, Caméleons, Cabaret Voltaire, Joy Division, Jello Biafra, Invisible Limits, Fad Gadget, Soft Cell, Ministry, Klinik, Dive, Frontline Assembly, Big Black, Bauhaus, Wetherman, Tuxedomoon, Die Form, Vomito Negro, Trisomie 21, Sisters of Mercy, The Mission, Malaria, Lard, The Cassandra Complex, Front 242, Fair Sex, Fields of the Nephilim und viele mehr.
Zu späterer Stunde hatte sich das „Spunk“ auch schon sehr gefüllt, die Stimmung war prima und allen gefiel es sehr gut.
Es trafen dann auch noch mehr Bekannte ein: - Tommes + Roger von Absurd Adventures mit ihren Mädels Tina + Sandra - Freddy der Zottelige - Michael B. und seine Sandra - Veit - Opi und seine Clique aus Beckum - Lars - Steven, der Ehemann von Claudia - Frank, bekannt vom „Evil Dance“ in Gütersloh - Christoph Held
Und neue Gesichter wie: - Mozart, der eigentlich Christian heißt - Imka + Andrea - Kathrin + Nadine - Annika - Michael, der Friseur aus Bielefeld - ein ganz Netter aus Osnabrück, den man schnell mit Michel verwechseln kann
Aber das Coole an dem Laden war, dass es immer noch rein regnete … na ja, man musste sich ja nicht unbedingt unter die undichten Stellen stellen. (nettes Wortspiel)
Andy versicherte mir außerdem, dass das „Spunk“ nicht abgerissen wird.
Auf jeden Fall war es ein absolut gelungener Abend und die Veranstalter sind auch nicht abgeneigt, noch einmal so eine Revival-Party im April oder Mai zu starten.
Zur Not veranstalte ich die Party dann auch selber 😉 … ich will einfach nur, dass die Szene auch in OWL weiterlebt!
Dunkle Grüße, Eure Angy
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💀 BEAT - Szene-Style 🎼 MARKTHALLE
(W)Ort meiner Begierde: HAMBURG
RETURN OF THE LIVING DEATH
Tja, das war sie nun die Fahrt am 08. Januar 2000 nach Hamburg zur Return Of The Living Death-Party...…
Nachdem ich einige Leuten persönlich, per Mail oder auch per Post informiert habe, konnte es dann auch endlich loßgehen…
Leider hatte mein Auto eine schwache Batterie, aber wie man so schön sagt: „Glück im Unglück“, denn den Typen, den ich auf der Straße anhielt, war ein Bekannter von Falko und der hatte ein paar Meter weiter seine Garage und sogar eine 2. Batterie, die er uns dann auch prompt in den Golf baute!
Einige Minuten später kamen wir endlich am KiCK an, wir klärten noch schnell, wer in welchem Auto sitzt und wer anschließend mit auf den Fischmarkt möchte und dann konnte die lange Reise losgehen…
Wagen Nr. 1 Markus Ulli (Spiritual Reality) TOM (Spiritual Reality) Nadine Sarah
Wagen Nr. 2 Tommes (Absurd Adventures) Tina Angel Jens
Wagen Nr. 3 Angy (MR-EGO) Falko (TBC) Rolf Kathrin
Bis nach Hamburg kamen wir gut durch, auch wenn Wagen 1 ein unakzeptables Schleichtempo an den Abend legte. Und weil das einfach nicht auszuhalten war, übernahm Wagen 3 die Führung, damit nicht alle einschlafen, doch dem Wagen 2 war das noch zu langsam, überholte und entfernte sich weit von uns…
Zwischendurch traf man sich dann auf einer Raststätte wieder. Wagen 3 brauchte etwas Öl, dann ging es weiter… In Hamburg wurde Wagen 1 wieder der Anführer, weil Ulli den Weg besser kannte, schließlich sind sie und TOM schon mal dort live aufgetreten… Es dauerte nicht lange und wir landeten auf einem Parkplatz, nicht weit von der „Markthalle“…
Puh, das war geschafft, raus in die Kälte, ab in den Wind und rein in die Disco… Wir versammelten uns erst mal direkt in der großen Eingangshalle, wo sonst eigentlich noch ’ne Snackbar geöffnet hat. Wenn man bis hinten durchging, kam man eigentlich zu der großen Tanzfläche, die aber diesmal leider geschlossen war. Gleich daneben kam man zu den Toiletten und links und rechts davon waren Sitzgelegenheiten und ein Verkaufsstand…
Zu der „Return Of The Living Dead“ Party mußte man ein Stockwerk höher… Platz war hier nicht so viel, aber die Musik war doch sehr schön gemischt (New Romantic, Wave, Gothic, EBM + Industrial), mal was anderes, als immer nur den selben Ablauf vom PC69 zu hören… Trotzdem hatten wir uns den Laden eigentlich etwas größer vorgestellt, aber egal…
Angel war der erste von uns, der auf die Tanzfläche ging und später kamen auch die anderen dazu (Angy, Ulli, Kathrin). TOM, der irgendwie nicht so begeistert aussah und das Wort „eigentlich“ schon nicht mehr hören konnte, hockte zusammen mit Rolf und Markus in der Eingangshalle und beobachteten die Leute… Zu jeder vollen Stunde hatte sich Angy mit Thymin (Internet-User aus dem #Hexenkessel) verabredet und flitzte deshalb auch ständig runter in die Halle. Aber von Thymin, von dem nur ein uraltes Bild bekannt war, war nix zu sehen und so wurden einige ahnungslose Männer einfach angesprochen und befragt… Mit dem einen (Robert) unterhielt sich Angy sehr lange…
Falko und Tommes standen an der großen Sitzecke und unterhielten sich mit Scheubi (Pitchfork). Tina + Angy kamen dazu und als auch Ulli kam, nannte Scheubi sie „Tapsi“. Später verhandelte Falko am Verkaufsstand ein wenig mit dem Typ, der die CDs verkaufte, als plötzlich auch noch Thedi (KiEw) auftauchte und Falko sich mit ihm länger unterhielt. Auch Angy wechselte nachher ein paar Worte mit Thedi und erwähnte die Verabredung mit Thymin. Da wußte Thedi sofort, wer Angy ist und erklärte, was sein Kumpel Thymin heute anhat, er aber sicher schon auf dem Weg nach Hause sei…
Mittlerweile wollten die Leute aus Wagen 1 + 2 nach Hause fahren und verabschiedeten sich von uns… Alle vier aus Wagen 3 saßen noch bis viertel nach 5 Uhr unten in der Halle, Scheubi setzte sich noch zu uns und es wurde noch sehr lustig. Zwischendurch gingen Kathrin und Angy noch mal das Tanzbein schwingen und bis zum Schluß gesellten sich ein paar komische Typen aus Kiel an unseren Tisch.
So, der Fischmarkt ruft und Falko + ich hatten schon riesigen Hunger… Als nette Begleitung und Stadtführer kam Scheubi sogar auch noch mit und wir konnten es irgendwie nicht verstehen, daß sogar morgens um 6:00 Uhr eine Band spielt und den Leuten auf dem Fischmarkt schon so richtig einheizt – wir hatten so richtig Spaß!
Um ca. 8:00 Uhr rum brachten wir unseren Begleiter nach Hause und für uns in Wagen 3 stand eine lange Reise bevor, die mit einem kurzen Nickerchen und Fahrertausch unterbrochen wurde… Die Rückfahrt an sich war ziemlich lustig, Nadine kam aus dem Kichern gar nicht mehr raus, da der Golf plötzlich das Buckeln anfing, aber egal, Hauptsache, wir kamen alle gut nach Hause!
In Wagen 2 gab es auf der Rückfahrt auch einige Probleme… Tina hatte noch getankt, haben aber den besonders „rasanten“ Gütersloher Fahrer aus Wagen 1 in Windeseile wieder eingeholt und waren sogar zuerst bei McDonald… Dann ging es weiter über die Autobahn. Alle waren sehr müde… Jens und Angel wohnen in Minden und wollten ganz gern bei Porta aussteigen, also machte Wagen 2 einen kleinen Abstecher und wurde dabei leider in die falsche Richtung geschickt, so gab es dann mal juste eine Rundreise durch Vlotho… Und so wie es schien, hatte Sarah keinen Pfennig mehr für die Spritgeldbeteiligung mit…
Tommes war schon total genervt und Tina war um 7:00 Uhr auch ziemlich brastig, als sie dann endlich zuhause waren… Wagen 1 scheint soweit ganz gut nach Hause gekommen zu sein, wenn auch im Schneckentempo! …oh nein, Fehlinfo, denn Wagen 1 ist zwar gut angekommen, wurde jedoch noch in Herford mit ein wenig überhöhter Geschwindigkeit geblitzt… Naja, über 70 statt erlaubter 50 … mal sehen, was Markus jetzt "blüht".
Gruß Angy
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EBM, Wave & Gothic 1990/91
Die nächsten Parties stand an und so gingen die Reisen nach Osnabrück oder Tecklenburg. 🦇
Herbst 1990, diverse Fahrten nach Osnabrück waren in Planung. Es sollten Clubs angesteuert werden, in denen die besten Parties für die DarkWave- und EBM-Szene statt finden sollten. (Die meisten Fotos in diesem Beitrag hat mir Klaus@Strangesounds mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt!)
Wir, aus Bielefeld und Umgebung (OWL), versuchten natürlich oft dabei zu sein, schliesslich hatte man ausserdem einen engen Kontakt zu Kalle und gemeinsam waren wir oft im Zwischenfall oder er kam zu uns ins PC69. Bei jedem Treffen hatte er auch immer wieder neue Flyer dabei. 🙂
Auf den Parties lernte man immer wieder neue Leute kennen und es war äußerst interessant, wie sich die anderen Waver gestylt hatten und welche Klamotten getragen wurden. Viele Wave haben ihre schwarze Kleidung meist selbst genäht und ich hatte dafür meine klasse Mutter, die mir meine weite s/w Lieblingshose geschneidert hatte.
Ein richtig geniales Ereignis war 1991 das mega Treffen in Tecklenburg, bei dem die überwältigende schwarze Masse am helligten Tag zur Freilichtbühne ströhmte. Jeder war perfekt gestylt und bei dem tollen Wetter sah das wirklich krass aus. ☠️🥰
Ein besonderes Highlight folgte am 23.03.1991: Plastic Noise Experience live! Unser Freund Claus K. aus Minden, mit seinem perfekten Haarstyling präsentierte uns als Sensation-Act im „Ziegenbrink“ seine massiven elektronischen Klänge und wir alle waren absolut überwältigt. ⚙️🔊♫⚒️♪
Wenn unsere Clique zu den legendären Parties nach Osnabrück fahren wollten, dann traf man sich meist vor dem PC69 in Bielefeld oder bei mir. Es war eine schöne, eine ehrliche Zeit mit tollen Leuten und gutem Gothic, Wave und EBM. 🛡️💯
Hinweis:
Jörg Ch. in seinem Graffiti-Hemd - damals noch unbekannt, später Mitglied von PSYCHIC FORCE. A.L.F. mit typischer Augenschminke dieser Zeit - damals noch unbekannt, später Mitglied von WELLE:ERDBALL.
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💀 BEAT - Szene-Style ♫ Berlin
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Richtung Osten:
Meine unvergessliche Woche in Berlin. Bielefeld war meine Welt, aber als sich die Chance bot, eine Woche nach Berlin mitzukommen, habe ich nicht lange gefackelt. 🏙️ Raus aus NRW und rein in das pulsierende Leben der Hauptstadt! Es war eine wahnsinnig tolle Erfahrung, denn plötzlich stand ich als kleiner Waver mittendrin im Geschehen.
Das Coolste war, dass die Grenzen zwischen den Szenen dort einfach verschwammen: Ich konnte mit den Punks und sogar Skinheads durch die Straßen ziehen und sich in den Discotheken der nächtlichen Atmosphäre hingeben. ♫♪
Während die Touristen am Kudamm in ihren Reiseführern lasen, waren wir mit unseren auffälligen Outfits und Haarstylings die eigentliche Attraktion für sie. Das war für mich ein gutes und bestätigendes Gefühl, denn ich wußte, "anders sein" ist kein Hindernis - es ist Freiheit pur! 🦁🖤💀
Der krönende Abschluss war natürlich die legendäre Diskothek Linientreu. 🦇🎧 In diesen dunklen Hallen zu tanzen, war die perfekte Ergänzung zu den Tagen auf der Straße. 🕸️🕺💃
Diese Reise hat mir gezeigt, wie großartig es ist, mal den Horizont zu erweitern. Was für eine unvergessliche Woche!
Berlin war jede Sekunde wert!
🎹✨🥀
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